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Der Flashmob-Samstag

Ich erfuhr durch Zufall, dass letzten Samstag ein Kissenschlacht-Flashmob auf dem Rathausmarkt in Hamburg geplant war. Da ich über das Wochenende gerade Besuch aus Bad Homburg hatte, beschlossen wir kurzerhand, uns für 5€ bei einem insolventen Kaufhaus unserer Wahl, ein Kissen zu besorgen und uns gegen 13:45 Uhr unauffällig unter die Menge am Rathaus zu mischen. Wir hielten Ausschau nach “verdächtigen” Passanten, die große Tüten, oder Rucksäcke mit sich herumtrugen und sich mindestens genau so auffällig-unaufällig wie wir verhielten. Kurz nach 14:00 Uhr ertönte der Pfiff einer Trillerpfeife und 2 Leute fingen an, sich mit Kissen zu schlagen. Wir liefen zügig zum Zentrum des Geschehens und in den nächsten paar Sekunden kamen immer mehr Leute aus allen Richtungen. Es folgte eine Kissenschlacht mit ca. 20 Leuten mitten auf dem Rathausplatz, beobachtet von irritirten Passanten, die nicht genau wussten, wie sie das gesehene einzuordnen hatten.
Dies war das erste Mal, dass wir zu Flashmobbern wurden, und es war bestimmt nicht das letzte Mal. Sowas muss man einfach mal mitgemacht haben ;)

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Dem Hellmann begegnet

Dienstags: 11 Uhr Bad Homburg v.d. Höhe.

Ich langweile mich zu Tode und gegen die Reserven, die man sich während der Klausurphase angefressen hat kann man auch mal wieder was machen. Was mach ich also ich schwinge ich mich auf mein bzw. das Fahrrad von meinen Vater und lasse die Pedale laufen. Nach den ersten 5 flachen Km habe ich schon unheimlich geschnauft, doch irgendwie schafften die 3 ??? auf meine Mp3Player mich soweit abzulenken, dass ich nicht aufgab und umdrehte. Doch dann fing es erst richtig an anstrengend zu werden. Die Elisabethenschneide hoch , eine pure Plackerei und irgendwann kam ich an eine kleine Lichtung, die ihr auf dem ersten Photo seht. Ich chillte mich das bestimmt 3. Mal hin und Justus auf meinen Ohren erzählte mir irgenwas von einem Wolfsgesicht. Da entdeckte ich zwischen den Grashalmen etwas silber blitzendes. Als ich näher kam, sah ich einen Hellmann.

Irgendwie komisch, man flieht aus dem Studium um Urlaub zu Hause zu machen geht radeln und findet einen Hellmann. Umweltgeowissenschaften lassen grüßen.

Wofür es war habe ich im nachhinein halb herausgefunden. Die TU Darmstadt macht wohl mit Hessischen Umweltamt eine hydrogeologische Untersuchung des Taunus.

Hydrogeological Investigation of the Taunus

The main requests are:

  • groundwater quality
  • groundwater quantity
  • contamination with Polycyclic Aromatic Hydrocarbons (PAH) from atmospheric deposition in low mountain ranges

Quelle: http://www.iag.tu-darmstadt.de/fg/hydro/forschung.tud

The main requests are:

  • groundwater quality
  • groundwater quantity
  • contamination with Polycyclic Aromatic Hydrocarbons (PAH) from atmospheric deposition in low mountain ranges (in cooperation with the HLUG)

Und nun viel Spass noch mit den paar Bildern.

Ps:  Hier noch die Stats

Gesamtkilometer: 32 km; Durschnittsgeschwindigkeit: 16 km/h; Höchsgeschwindigkeit: 48 km/h; gefühlte Pausen: unendlich; Hellmänner: 1; Flüssigkeit: 1,65 Liter; ???-Folgen: ca 3

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Pinkelpausen im Kino

runpee

Es soll ja schon mal vorkommen, dass man während eines Kinofilms das ein, oder andere Getränk zu viel getrunken hat und man dann mitten im Film den Saal zwecks Blasenentleerung verlassen muss.
Wenn man Pech hat verpasst man gerade die Schlüsselszene und man kommt den Rest des Films nicht mehr mit der Story hinterher. Den Sitznachbarn fragen, was denn passiert sei, ist für die anderen Besucher unter Umständen nervig.

Die Website runpee.com verspricht Abhilfe. Dort werden genau die Szenen empfohlen, indenen man getrost mal schnell auf Toilette kann, ohne irgendwas wichtiges zu verpassen. Die entsprechenden Szenen sind für viele Filme mit Zeitangabe und einer kurzen Beschreibung auf der Website dokumentiert. Außerdem wird nochmal kurz zusammengefasst, wie viele Minuten man sich zeit lassen kann und was in der verpassten Szene passiert ist.

Als Geek-Schmankerl gibt es diesen “Service” auch als iPhone Applikation. So kann man sich durch einen Vibratonsalarm erinnern lassen, dass es nun soweit ist, ohne das iPhone aus der Tasche holen zu müssen. Außerdem kann man mit der App dann schon direkt auf der  Toilette nachlesen, was man verpasst hat und wieviele Minuten man noch hat, bis die nächste Szene kommt.

Super Idee! Ideal für Menschen, die schon vor dem Film wissen, dass sie eh wieder mittendrin pinkeln müssen. Für spontante Klogänger leider nur bedingt geeignet.

(via)

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Queen Mary 2

Nach einem Jahr in Hamburg habe ich nun endlich auch mal die Queen Mary 2 aus nächster Nähe sehen können. Die QM2 ist mit 345 Metern das längste Passagierschiff der Welt. War sehr beeindruckend, muss ich schon sagen. Und hier noch ein paar Bilder, die ich gemacht habe:

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Red Bull Creative

redbull

Die Salzburger Agentur “Red Bull Creative” hat sich für ihren Webauftritt etwas ganz außergewöhnliches ausgedacht. Eine eigene Website existiert nämlich gar nicht.
Informationen, Arbeitsproben und Kontaktmöglichkeiten zu der Agentur wurden in diversen Foren und Kommentarbereichen fremder Websites ausgelagert.

Die Einstiegsseite ist zum Beispiel im Kommentarbereich zu einem Zeitartikel mit dem passenden Thema “Kann Werbung stören?” zu finden.
Arbeitsproben sind subtil in einem Bastelforum versteckt.

www.redbullcreative.com

Die Idee ansich ist in der Tat ziemlich kreativ. Fragt sich nur, ob die Seiten auch oft genug von potentiellen Kunden gefunden werden, oder ob diese ein Bisschen zu gut versteckt sind.

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Ich bin umgezogen

Ich bin momentan zu platt um nen ordentlichen Text dazu zu schreiben. 3 Tage Arbeit . Das Ergebnis und den Weg dorthin könnt ihr euch gerne anschauen. Ab jetzt wohn ich nicht mehr allein.

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Sixt Werbung mit Ulla Schmidt

Der Autovermieter Sixt hat schnell reagiert und die Dienstwagenaffäre von Ulla Schmidt genutzt, um einen provokanten Teaser auf der Website zu schalten.

sixt_ulla_schmidt

Ich hoffe, dass wir in Zukunft häufiger solche Blitz-Aktionen sehen werden. Zumal heutzutage die Produktion eines Teasers und das Aktualisieren der eigenen Website schnell und unkompliziert ist. Vorrausgesetzt das Unternehmen ist mutig genug, um solche Aktionen zu starten. Bei Sixt ist dies ja zum Glück der Fall.

Großartig ;)

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WTF der Woche

Heute das WTF der Woche. In einem Onlineshop gefunden und durch verschieden Shops verifiziert. Das ist keine Fotomontage. Wer zum Teufel brauch sowas:

Bitte klicken

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Wie Monkey Island meine Kindheit prägte

miVorgestern war es endlich soweit. Das Remake des Klassikers von 1990 war für PC und Xbox360 erhältlich. Doch bevor ich darauf näher eingehe, eine kleine Vorgeschichte:

Wir schreiben das Jahr 1992. Ich war damals 7 Jahre jung, an der Spitze der Charts standen Dr. Alban, Inner Circle, Nirvana, Genesis und SNAP!

Meine Eltern beschlossen, dass es an der Zeit war, einen dieser neumodischen Computer zu kaufen. Die Wahl fiel auf einen 486er mit einfachem CD-Rom Laufwerk, dem gerade veröffentlichten Windows 3.1 und einer eingebauten Turbo-Taste(!). Als nette Beigabe gab es Monkey Island 1 und 2. Wahlweise auf 6 x 5,25 Zoll Disketten, oder 5 x 3,5 Zoll. floppy

Ich begann mich für den Computer meiner Eltern zu interessieren und installierte auch bald die beiligenden Spiele. Fasziniert von den tanzenden Pixeln und der Piratengeschichte, spielte ich beide Teile durch, ohne damals auch nur einen Bruchteil der Witze und Andeutungen verstehen zu können. Ich traf mich kurz darauf mit einem Klassenkameraden und wir spielten es nochmal durch. Völlig überwältigt von der bunten, imaginären Wirklichkeit, stellten wir Überlegungen auf, wie es sich wohl anfühlen müsste, wenn wir selbst die Hauptfigur in einem Computerspiel wären und von irgendjemanden per Klickbefehl gesteuert würden.

Die Jahre vergingen, wir wurden älter, der alte 486er wurde durch einen neueren Computer abgelöst. Es kam Windows 95, dann 98 und Monkey Island 3 wurde veröffentlicht. Ich spielte auch diesen Teil, jedoch hatte er nicht mehr den Charme der Vorgänger. Schlimmer wurde es jedoch mit dem 4. Teil im Jahre 2000: Eine hässliche 3D Grafik und eine vermurkste Steuerung vermiesten das Gameplay. Trotz alledem spielte ich noch öfter die Reihe durch, was spätestens seit ScummVM auch auf dem Mac ohne Probleme ging.

Es vergingen weitere 8 Jahre, ohne dass man auch nur ein Gerücht über einen neuen Teil hörte, bis plötzlich letzten Monat Teil 5 und ein Remake angekündigt wurden.
Seit Anfang Juli ist die Monkey Island Fangemeinde in nostalgischer Stimmung. Die erste von 5 Episoden “Tales of Monkey Island”, wurde am 07.07. released. Außerdem kam vorgestern, wie erwähnt, die Special Edition des ersten Teils von 1991 heraus.
Zu Tales of Monkey Island gibt es nur soviel zu sagen: Die erste Episode ist ein würdiger Nachfolger. Die Grafik ist ein guter Kompromiss zwischen 2D und 3D, die Steuerung erfolgt per Maus oder den W,A,S,D Tasten. Der Humor ist einfach nur großartig. Es gibt viele Anspielungen auf die alten Teile und ich freu mich riesig auf die nächste Episode.

mi_se Die Monkey Island Special Edition ist ebenfalls ein Muss für jeden Fan. Die Hintergründe wurden alle neu gezeichnet, die Dialoge vertont und die Musik mit einem Orchester neu aufgenommen. Außerdem lässt sich mit einem Knopfdruck nahtlos zwischen alter und neuer Grafik umschalten. Die Steuerung über den XboxController ist erstaunlich genau und fast so gut, wie mit der Maus.

Auch wenn ich mittlerweile keine 2 Stunden mehr brauche, um Monkey Island durchzuspielen und ich den Spielablauf bis ins kleinste Detail auswendig kenne, wird es trotzdem niemals langweilig werden. Es ist jedes Mal eine kleine Reise in die Vergangenheit, zurück an den 486er, zurück in die Zeit, als es noch Turbo-Tasten, Nirvana und Genesis gab. Zurück in die Zeit, als man noch ein Kind war.

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Premiumwanderpfad / Roemerpfad

Wir sind am Freitag ein bisschen Wandern gewesen an einer, wie ich meine, sehr schönen Location. Den Weg, den wir gelaufen sind, ist die Butzbacher Wasserfälle hinauf. Oben angekommen sind wir dann über ein ehemaliges römisches Bergwerk schließlich zur Burg Ramstein gekommen. Außerdem hatten wir das Glück in das Bergwerk reinklettern zu dürfen, weil dort gerade ein Führer unterwegs war.  Hier ein paar Eindrücke:

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